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quinta-feira, 20 de novembro de 2014

Celan Style

A chuva corta a vidraça, cai abrupta pelo quarto – estico as costas no porcelanato frio, costela a costela chocando-se com o chão. Tentar reter a chuva aqui. Seu ruído constante pontilhando cores dentro de nós. Die Farben fahren, navegam o corpo, tingindo as veias, percorrendo o universo pálido da pele. Queimam em tons pastéis. Concentro-me na chuva – a sensação escapa com as gotas que saltam para o chão, magoando o rosto sem dó, magoando, negligente. Escorrendo escuras como as palavras, que afagam como lâminas, suaves e cegas sobre o papel.

quarta-feira, 25 de abril de 2012

Gedichtzu, Gedichtauf:

Como um encantamento.

Sonho 1


Lieber Paul, das ist nun vielleicht wieder nicht die richtige Zeit, um einiges zu sagen, was sich schwer sagen lässt, aber es gibt ja die richtige Zeit nicht, sonst hätte ich es schon einmal über mich bringen müssen. Ich glaube wirklich, dass das grössere Unglück in Dir selbst ist. Das Erbärmliche, das von aussen kommt – und Du brauchst mir nicht zu versichern, dass es wahr ist, denn ich weiss es ja zu grossen Teil – ist zwar vergiftend, aber es ist zu überstehen, es muss zu überstehen sein. Es kann jetzt nur von Dir abhängen, ihm richtig zu begegnen, Du siehst ja, dass alle Erklärungen, jedes Eintreten, so richtig es auch gewesen sein mag, in Dir das Unglück nicht verringert hat, wenn ich Dich sprechen höre, kommt es mir vor, als sei alles wie es vor einem Jahr war, als gelte es Dir nichts, was dass viele Menschen sich bemüht haben, als gelte nur das andere, der Schmutz, das Hämische, die Torheit. Du verlierst auch Freunde, weil die Menschen fühlen, daß es Dir weniger gilt, daß auch ihr Widerspruch nicht gilt, wo er ihnen vonnöten scheint. Der Widerspruch fällt leicht unglücklicher aus als das Einverständnis, aber nützlicher ist er manchmal doch, und seis auch nur, daß man für sich selber danach besser herausfindet, als die anderen, wo der Fehler liegt. Aber lassen wir die anderen.

Ingeborg Bachmann an Paul Celan, Zürich, 27.9. 1961. carta não enviada

sexta-feira, 13 de agosto de 2010

Kam, kam.
Kam ein Wort, kam,
kam durch die Nacht,
wollt leuchten, wollt leuchten.
Asche.
Asche, Asche.
Nacht.
Nacht-und-Nacht. – Zum
Aug geh, zum feuchten.


trecho de "Engführung", Paul Celan